header_Suchdienst_zwei_Motive.jpg Fotos: li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO
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Such-Dienst

In vielen Ländern ist Krieg.
Oder es gibt eine Katastrophe.
Dann sind Menschen auf der Flucht.
Sie suchen eine sichere und neue Heimat.
Dabei werden viele Familien auf der Flucht getrennt.
Diesen Menschen helfen wir mit unserem Such-Dienst.

Suchdienst bei Ihrem Kreisverband vor Ort

Wir helfen Menschen auf der Suche nach ihren Familien-Mitgliedern.
Hier gibt es für Sie weitere Informationen zu unserem Such-Dienst:
www.drk-suchdienst.de

Schicksalsklärungen auch über 70 Jahre nach Kriegsende

Jedes Jahr wenden sich zehntausende Menschen an den DRK-Suchdienst. Auch 70 Jahre danach betreffen viele der Anfragen den Verbleib von Kriegsvermissten des Zweiten Weltkriegs. Die Zentrale Namenskartei mit ca. 50 Millionen (digitalisierten) Karteikarten gibt z. B. Auskunft zum Verbleib von über 20 Millionen Menschen, die in Deutschland durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen vermisst wurden. Neu erschlossene Informationen aus den Archiven der Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR bringen häufig erst jetzt Gewissheit für die Angehörigen.

Familien verbinden

Sie haben keine Möglichkeit, Kontakt zu Ihrer Familie aufzunehmen?

Der Suchdienst des Roten Kreuzes vermittelt weltweit per Brief oder 30-minütiger Videotelefonate Kontakt zwischen Gefangenen in Kriegs- oder Konfliktregionen und ihren Angehörigen in Deutschland. Eine sog. Rotkreuz-Nachricht enthält keinerlei politische, militärische oder diskriminierende Inhalte. Für getrennte Mitglieder einer Familie sind Rotkreuz-Nachrichten oft die einzige Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Familienzusammenführung

Sie benötigen Beratung zu Fragen der Familienzusammenführung?

Flüchtlinge sowie Spätaussiedler und ihre Angehörigen erhalten kompetente Beratung im Einreiseverfahren. Beim DRK-Suchdienst vorliegende Unterlagen dokumentieren häufig Jahrzehnte der einzelnen Familiengeschichten von Spätaussiedlern und geben so Aufschluss über wichtige Informationen für das behördliche Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BVFG).

Weitere Aufgaben

Zu den weiteren Aufgaben des DRK-Suchdienstes gehört auch das amtliche Auskunftsbüro.

Amtliches Auskunftsbüro

Die Genfer Abkommen vom 12. August 1949 sehen für den Fall eines Krieges vor, dass die Unterzeichnerstaaten jeweils nationale Auskunftsstellen einrichten. Deren Aufgabe ist, Informationen über Kriegsgefangene und Zivilinternierte zu erfassen und weiterzuleiten. Auf diese Weise sollen alle beteiligten Konfliktparteien sicherstellen, dass Familien Auskünfte über die Schicksale ihrer vermissten Angehörigen erhalten.

1966 ist das DRK von der Bundesregierung mit der Planung, Vorbereitung und Wahrnehmung eines solchen Amtlichen Auskunftsbüros (AAB) in der Bundesrepublik Deutschland betraut worden. Innerhalb des Verbandes nimmt diese Aufgabe der DRK-Suchdienst wahr.

Auf der Ebene der DRK-Kreisverbände sind die ehrenamtlich tätigen DRK-Kreisauskunftsbüros (KAB) in der Struktur des AAB für die Aufgabenwahrnehmung zuständig.
Sie werden auch bei Katastrophen und größeren Schadenslagen in Deutschland als sogenannte Personenauskunftsstellen für Angehörige aktiv, nehmen Informationen zu Verletzten sowie vermissten Personen auf und erteilen Auskünfte an besorgte Angehörige.

Weitere Informationen zum ehrenamtlichen Engagement im KAB finden Sie auf der Homepage Ihres DRK-Kreisverbandes.

(Siehe auch https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/suchdienst/ und https://www.drk-suchdienst.de/)

Wie geht es weiter?

Geben Sie bitte Ihre Postleitzahl oder Ihren Ortsnamen in das Suchfeld, siehe oben, ein und gelangen so zu Ihrem zuständigen Ansprechpartner vor Ort.